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ProGaslicht Zwickau |
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Zwickau erhielt sein erstes Gaswerk 1858 und mit ihm die ersten Gaslaternen. Schon zu DDR-Zeiten wurden auch in Zwickau viele
Gaslaternen abgebaut, aber in zahlreichen Nebenstraßen brannten die Gaslaternen weiter. Anfang der 1970er Jahre erhielt Zwickau große Stückzahlen Leistner-Aufsatzleuchten, da für die ursprünglichen Rundmantellaternen
keine Rundmäntel mehr vorhanden waren. Zwickau besaß früher nicht den auch heute noch lieferbaren sog. Großen Rundmantel, sondern den sog. Kleinen Rundmantel, dessen Produktion als Ersatzteil schon sehr zeitig
eingestellt wurde. Um 1975 erlosch deshalb die letzte Rundmantellaterne in Zwickau. 1990 waren in Zwickau noch rund 250 Gaslaternen in Betrieb, deren Anzahl sich bis heute auf rund 160 Stück reduzierte. |
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Aufsatzgaslaterne der Firma Leistner Leuchten an der Ecke Emilienstraße / Scheringerstraße in Zwickau, Bahnhofsvorstadt, aufgenommen im Februar 2000. Die abgebildete Laterne wurde ca. 2002/03 demontiert
und die betreffenden Straßen auf elektrische Laternen umgebaut. |
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Der Ortsteil Pölbitz ist der einzige Stadtteil von Zwickau, der noch in nennenswertem Maße über Gasbeleuchtung verfügt. 1999 und
2000 wurden in drei Straßen am Johannesbad die bis dato vorhandenen Leistner-Gasleuchten durch neue Neubau-Rundmantelgaslaternen der Firma Trapp ersetzt (in Anlehnung an die alten Zwickauer Rundmantellaternen, aber mit
Großem Rundmantel). Leider nicht aus echtem Gaslaternen-Geist, sondern aus Finanzmangel gab es 2006 und 2007 keine Rückbauten in Zwickau und auch für 2008 sind solche nicht geplant. Offiziell für den langfristigen
Erhalt vorgesehen sind aber nur die erwähnten Neubau-Rundmantelgaslaternen (rund 20 Stück) in der Nähe des Johannesbades. Text: Holger Drosdeck, 6/2008 |
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