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In Dresden brennen Gaslaternen seit den 1850er Jahren. Heute gibt es davon noch rund 1.000 Stück. Zwar wurde der
Bestand nach 1990 auch in Dresden stark reduziert, doch sollen die heute noch vorhandenen Dresdener Gaslaternen dem Vernehmen nach erhalten bleiben. Dabei handelt es sich fast durchweg um sechseckige Modellleuchten,
zumeist auf alten Dresdener Gussmasten, teilweise aber auch dem sog. Böhmischen Kandelaber sowie auf modernen Stahlrohrmasten. Am Elbufer stehen vor dem Brauhaus Watzke außerdem zirka zehn Neubau-Gaslaternen des Modells
Rastatt, die die Stadt Dresden um das Jahr 2000 aufstellte. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass bei sämtlichen Dresdener Gaslaternen, die eigentlich allesamt vierflammig waren, vor einigen Jahren zwecks Senkung des
Gasverbrauchs jeweils ein Flammenstutzen blind verflanscht wurde, wodurch die Laternen dreiflammig wurden. Weiterhin ist erwähnenswert, dass es in Dresden nur noch ganz wenige Wandgaslaternen gibt. Dem Autor dieses
Textes ist konkret sogar nur noch eine einzige in Betrieb befindliche Dresdener Wandgaslaterne bekannt (Stand Mai 2005). Fast alle noch vorhandenen Dresdener Gaslaternen sind Standlaternen. Holger Drosdeck, 5/2008Ein Artikel über die Perspektive der Gaslaternen in Dresden erschien im
ProGaslicht-Mitteilungsblatt “Der Zündfunke” Heft 4/2009.Den Auszug aus dem Mitteilungsblatt mit dem Artikel
über Dresden können Sie hier als PDF-Datei betrachten. |
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